Leistungen
Psychotherapie
- Einzeltherapie
- Gruppentherapie
- tiefenpsychologisch fundiert / analytisch
Und außerdem (Selbstzahlerleistungen)
- Paartherapie
- Coaching & psychologische Beratung
- Mediation
- Supervision
Die psychodynamische Psychotherapie umfasst die wissenschaftlichen Verfahren der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie und der analytischen Psychotherapie. Beide Verfahren haben ihren Ursprung in den psychoanalytischen Konzepten Sigmund Freuds und wurden seitdem kontinuierlich weiterentwickelt.
Die psychodynamische Psychotherapie geht davon aus, dass unsere Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen durch unbewusste Prozesse beeinflusst werden. Häufig wird das Unbewusste mit einem Eisberg verglichen: Sichtbar ist nur ein kleiner Teil, während der größere Anteil unter der Oberfläche verborgen bleibt. Von besonderer Bedeutung sind deshalb in der psychodynamischen Psychotherapie auch Ihre Träume oder Phantasien.
In der Psychotherapie geht es darum, die unbewussten Prozesse besser zu verstehen, ihnen bewusster zu begegnen und dadurch mehr Klarheit über das eigene Erleben und Verhalten zu gewinnen.
Dies findet im Gespräch statt. Dabei spielt die therapeutische Beziehung zwischen Patient:in und Therapeut eine wichtige Rolle.
Frühere Beziehungserfahrungen prägen unser aktuelles Erleben und Verhalten in Beziehungen. Dieses Verständnis kann dabei helfen, wiederkehrende Beziehungsmuster zu erkennen und zu verändern. Dabei können alte Bewältigungsstrategien im "damals und dort" hilfreich gewesen sein, um mit den damaligen Erfahrungen umzugehen, heute aber als störend oder hinderlich empfunden werden. In diesem Kontext sprechen wir in der psychodynamischen Psychotherapie von "Abwehr".

Unsere Beziehungserfahrungen entstehen in Familie, Partnerschaft, Freundschaften und anderen sozialen Zusammenhängen. Die Gruppentherapie bietet die Möglichkeit, die vielfältigen Beziehungserfahrungen aus Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter bewusster wahrzunehmen, zu verstehen und zu bearbeiten. Jede Person in der Psychotherapiegruppe bringt dabei unterschiedliche Erfahrungen mit und verfolgt gleichzeitig ein gemeinsames Ziel: erfüllende und tragfähige Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen und aufrechtzuerhalten.
Die therapeutische Gruppe bietet einen geschützten Rahmen, in dem Beziehungserfahrungen wahrgenommen, erlebt, verstanden und bearbeitet werden können. Viele Menschen erleben die Gruppe als besonders unterstützend, weil sie dort neue Beziehungserfahrungen machen und sich mit ähnlichen Herausforderungen nicht allein fühlen.
Die direkte Auseinandersetzung mit Beziehungen zu anderen Gruppenmitgliedern ist nicht immer leicht und kann anfangs belastend sein. Wenn es jedoch gelingt, diese Beziehungserfahrungen zu verstehen und zu bearbeiten, können die gewonnenen Erkenntnisse in den Alltag und in andere Beziehungen übertragen werden.
...erfolgt in mehreren Schritten.
Die ersten 3-5 Sitzungen dienen dazu, den Behandlungsbedarf und die bestmögliche Versorgung festzustellen. Dabei kann es erforderlich sein, dass ein stationärer oder teilstationärer Aufenthalt in einer Klinik erfolgt, oder dass das Aufsuchen einer Beratungsstelle für Ihre Schwierigkeiten geeigneter ist. Auch eine andere Behandlungsmethode, wie z.B. die Verhaltenstherapie könnte in Ihrem Fall geeigneter sein.
Für eine erfolgreiche Psychotherapie ist eine tragfähige Beziehung zwischen Therapeut und Patient eine wichtige Voraussetzung. Deshalb prüfen wir in der Anfangsphase gemeinsam, ob eine Zusammenarbeit denkbar und sinnvoll erscheint.
Üblicherweise erfolgt nach der gemeinsamen Entscheidung für eine Zusammenarbeit ein Antrag auf Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse. Hierzu werde ich Sie nochmals zu Ihrem Hausarzt zum "Körpercheck" überweisen.
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten der ambulanten Psychotherapie, wie z.B. Akuttherapie (12 Sitzungen) oder Kurzzeittherapie (12-24 Sitzungen), niederfrequente Therapie (25 Minuten Sitzungen über einen längeren Zeitraum) oder Langzeittherapie (60-300 Sitzungen). Welche Form für Sie geeignet ist, können wir miteinander klären.
Für weitere Informationen empfehle ich Ihnen die Broschüre der Psychotherapeutenkammer "Wege zur Therapie".
Coaching und psychologische Beratung können sinnvoll sein, wenn Sie sich in einer beruflichen oder persönlichen Herausforderung oder Entscheidungsfindung Unterstützung wünschen, ohne dass Sie erkrankt sind. In diesem Kontext greife ich auf meine fundierte Ausbildung zurück. Coaching und Psychologische Beratung sind keine Kassenleistungen.
Mediation bedeutet "Vermittlung" und ist ein strukturiertes und freiwilliges Verfahren zur außergerichtlichen Beilegung von Konflikten.
Der Mediator ist dabei "allparteilicher" Vermittler, der nicht urteilt oder Lösungen vorgibt. Die Konfliktparteien ("Medianden") erarbeiten eine für sie passende Lösung gemeinsam und selbständig. Jede Partei kann das Verfahren jederzeit beenden. Alle Inhalte unterliegen der Vertraulichkeit. Ein Mediationsprozess durchläuft folgende Phasen: (1) Einleitung und Rahmenbedingungen, (2) Themensammlung, (3) Interessens- und Bedürfnisklärung, (4) Suche nach Lösungsoptionen, (5) Abschlussvereinbarung.
In der Regel teilen sich die Medianden die Kosten für eine Mediation untereinander.
„Wenn wir wissen was wir tun, können wir tun was wir wollen.“
Kosten
Gesetzliche Versicherung:
Ich rechne mit allen gesetzlichen Krankenkassen direkt ab.
Private Versicherung / Beihilfe:
Ich rechne nach der Gebührenordnung für Ärzte und psychologische Psychotherapeuten (GOÄ/GOP) ab, es kann sein, dass Ihnen ein Eigenbehalt bleibt. Die Bedingungen zur Kostenübernahme unterscheiden sich je nach individuellem Versicherungstarif. Bitte informieren Sie sich vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Krankenversicherung und/oder Beihilfestelle.
Selbstzahler:
Selbstverständlich können Sie alle Leistungen auch auf Selbstzahlerbasis in Anspruch nehmen. Ich richte mich dabei nach der Gebührenordnung für Ärzte und psychologische Psychotherapeuten (GOÄ/GOP).
Fragen zu meinem Angebot können wir in einem Erstgespräch miteinander klären. Bitte nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.